Cembra-Palai im Fersental

Tour 10: (Outdooractive)

Am Abend hatten wir mit der Gastwirtin schon abgesprochen, daß sie uns nach dem Frühstück mit dem Auto nach Segonzano fährt. Diese Strecke wäre nicht so schön zu laufen, viel Straße. So konnten wir entspannt den Abend genießen mit Wein aus dem eigenen Anbau. In unserer Herberge waren noch Radfahrer aus dem Osten und ein Niederländer.

Nach dem inzwischen schon sehr italienischem Frühstück, mit Kuchen aber dennoch mit Rührei, ging es gleich los. Wir hatten ein wenig Sorge ob der E5 wegen Sturmschäden nicht teilweise gesperrt sein würde, doch es stellte sich heraus, dass der Weg selbst frei war. In Segonzano sind Erdpyramiden zu bewundern. Die sehen schon spektakulär aus, wie ihr auf dem Foto sehen könnt. Dafür mussten wir auch viele Stufen erklimmen.

Unterwegs haben wir die Radfahrertruppe getroffen. Die haben sich gewundert, daß wir genauso schnell waren wie sie, wir sind nämlich fast zeitgleich gestartet. Aber wir haben nicht verraten, das wir ein Stück mit dem Auto gefahren sind, sondern haben sie in dem Glauben gelassen, das wir einfach schnelle Wanderer sind.

Dann ging’s durch Wald und kleine Bergdörfer. Sehr schön und wild romantisch. In einer kleinen Bar im Dörfchen Centrale haben wir uns bei Croissant und Cappuccino gestärkt. Leider kam nun eine längere Strecke auf der Straße. Ein Sturm hat letztes Jahr in dieser Gegend gewütet und viel Wald und damit auch Wanderwege zerstört.

Als wir heute am Nachmittag an unserem Hotel ankamen, hing ein Zettel an der Tür: Pomerggio chiuso. Hä, haben die geschlossen??? Nein zum Glück nur am Nachmittag. Nun sind wir die einzigen Gäste hier. Ist auch nicht so doll gemütlich und ein wenig kalt ist uns auch. Na, wir gehen dann früh ins Bett, da wir morgen ganz lange, ganz viel, sehr steil die Berge rauf und runter wandern wollen.

Piramidi di Segonzano
Heftige Baumschäden